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Klever Künstler: Barend C. Koekkoek

 

Wir erinnern an den Todestag von B.C. Koekkoek:

Am Ostersonntag, den 5. April 2026, jährt sich der Todestag des Malers zum 164. Mal. Er starb 1862 in seiner Wahlheimatstadt Kleve in seinem geliebten Haus und wurde auf dem ehemaligen alten Friedhof an der Lindenallee begraben.

Als der große Stern, Prinz der Landschaftsmaler von seinen Zeitgenossen getauft, gesunken war, konnte man Folgendes in DE NEDERLANDSE SPECTATOR  lesen:

Alweder is uit de rijen der Nederlandsche kunstenaars een naam weggevallen, lang met eere gemeld was. ... De landschappen, de bosgezichten zijn door ieder gekend.” (Wieder ist aus den Reihen der niederländischen Künstler ein Name weggefallen, der lang mit Ehre genannt wurde. … Die Landschaften, die Waldlandschaften kannte jeder.)

Zuvor war der große Meister vier Jahre lang von zwei Schlaganfällen gezeichnet, konnte nicht mehr malen, eine Katastrophe für einen Künstler! Die Familie konnte ihren Lebensstandard nach seinem Ableben nicht halten. Seine Witwe Elise Thérèse ließ den Haushalt noch im gleichen Jahr versteigern. Sie selbst ging nach einem Nervenzusammenbruch in eine Heilanstalt nach Bonn. 14 Jahre hatte das vornehme Leben als Malerfürst in Bad Cleve angedauert. Das Haus Koekkoek verkaufte die Witwe 1867 an den reichen Niederländer Johan van Doornik. Die Töchter Koekkoek heirateten in weniger betuchte bürgerliche Familien.

Die Tradition des Lehrers führten der Meisterschüler Johann Bernhard Klombeck und die einzige weibliche Schülerin, die Malerin Anna van Sandick, in Kleve weiter.

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Silberne Ehrenpalette für B.C.Koekkoek, 1841; erworben durch den Freundeskreis 1993

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