Freundeskreis
Museum Kurhaus &
Koekkoek-Haus Kleve e.V.


Tagesexkursion: Skulptur Projekte Münster 07 18.08.2007

Am 18. August 2007 machten sich 30 Mitglieder des Freundeskreises, unter der Anleitung von Gisela Claßen, der Stellvertretenden Vorsitzenden des Freundeskreises, Guido de Werd, dem Direktor des Museum Kurhaus Kleve, und Valentina Vlasic, wissenschaftlicher Volontärin im Museum Kurhaus Kleve, auf, um in Münster die Ausstellung im öffentlichen Stadtraum „skulptur projekte münster 07“ zu besuchen.

Da die Freunde früh genug in Münster ankamen und das warme Wetter mit ausreichend Sonnenschein mitspielte, begannen sie ihren Tag, indem sie genüsslich über den belebten Wochenmarkt mit zahlreichen Delikatessständen am Domplatz schlenderten. Um 11 Uhr begannen ihre Führungen vor dem Westfälischen Landesmuseum, die sie mit zwei charmanten Führerinnen drei Stunden durch die Altstadt von Münster führen sollten.

Erste Anlaufstelle war Dominique Gonzalez-Foersters „Münster-Roman“ an der Senke am Kanonengraben am Aegidiitor, die einen Themenpark mit einer Auswahl von Skulpturen aus den vergangenen Ausstellungen, wie etwa Thomas Schüttes „Kirschsäule“ (1987) oder Claes Oldenburgs „Billardkugeln“ (1977) , präsentierte. Besonders beeindruckend fanden die Freunde Mike Kelleys „Streichelzoo“ im Innenhof der Von-Steuben-Straße 4-6 mit der zur Salzsäure erstarrten Frau Lots, Silke Wagners „Münsters Geschichte von unten“ am Stadthaus, eine Art Hommage an Paul Wulf, adaptiert als Litfasssäule, und Gustav Metzgers „Aequivalenz – Zerschmetterte Steine“, wobei an jedem Tag der 100tägigen Ausstellung als Mahnmal Ziegelsteine an einem anderen Ort in Münster und in einer stets wechselnden Anzahl aufgereiht werden. Die Führung schloss mit Marko Lehankas imposanter „Blume für Münster“ aus Surfbrettern am Prinzipalmarkt und Isa Genzkens bedrückendes Passionsspiel „Ohne Titel“ am Platz an der Liebfrauen-Überwasserkirche.

Nach einer ca. zweistündigen Pause, die die Reiseteilnehmer bummelnd durch die Altstadt oder in den Cafés und Restaurants verbrachten, ging es per Bus weiter an den nahen Aasee, wo sie zum Abschluss des Tages Bruce Naumanns beeindruckende Negativpyramide „Quadratische Senkung“, Guillaume Bijls „Archäologische Stätte (Eine Sorry Installation)“ und Rosemarie Trockels „Weniger wild als andere“, grüne Monolithe aus Eibenbuschwerk, besichtigten.

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Marko Lehankas "Blume für Münster"
Die Freunde bei der Führung
"Trickle down" von Andreas Siekmann
Die Freunde auf Pavel Althamers "Pfad"
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